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Natürlich homöopathisch durch den weiblichen Körper

Viele Krankheiten oder Wehwehchen, die mit dem weiblichen Körper zusammenhängen, lassen sich hervorragend mit homöopathischen Arzneimitteln behandeln. Sie sind gut in der Wirkung und nahezu ohne Nebenwirkungen.

Regelbeschwerden
Der weibliche Zyklus wird durch ein kompliziertes Wechselspiel verschiedener Geschlechts-Hormone gesteuert. Kommen Mädchen in die Pubertät, ist die Regelblutung oft sehr schwach und unregelmäßig. Agnus castus Pentarkan reguliert das Ausbleiben und die Verzögerung der monatlichen Regelblutung und lindert Beschwerden im Zusammenhang mit dem prämenstruellen Syndrom gerade bei jungen Frauen, auch das schmerzhafte Spannungsgefühl in den Brüsten läßt nach.

Viele Frauen fühlen sich während ihrer „Tage“ nicht so wohl und leistungsfähig wie an anderen Tagen, dies ist völlig normal. Wenn die Beschwerden allerdings die Dimension von starken Schmerzen erreichen, sollte ein Arzt aufgesucht werden.

Bei starken Regelbeschwerden wie krampfartigen Schmerzen eignet sich Magnesium phosphoricum Pentarkan. Bei den allerersten Anzeichen dieser schmerzhaften Regelblutung alle 15 Min. 1 Tabl. lutschen, nach 1 Stunde das Einnahmeintervall auf stündlich verlängern. Magnesium phosphoricum bekämpft die auftretenden Leib- und Kreuzschmerzen, beeinflußt die häufig auftretenden Blähungen und löst die Krämpfe. Es empfiehlt sich, bereits einige Tage vor Beginn der Regelblutung mit der Einnahme zu beginnen, so daß der Ablauf der gesamten Periode harmonisiert wird.

Kommt es vor Eintritt der Periode zu einem Infekt oder geht die Zeit vor und während der Periode mit Kopfschmerzen einher, verbessert Mastodynon die Beschwerden. Die Tabletten oder Tropfen sollten mindesten 3 Monate genommen werden.

Bei sehr starken und übermäßig lang andauernden Regelblutungen hat sich Millefolium Pentarkan S bewährt. Zusätzlich auftretende Krämpfe im Beckenbereich und Kreuzschmerzen werden günstig beeinflußt. (Einnahme wie bei Magnes. Phos.)

Pilzerkrankungen im Genitalbereich
Bei ständig wiederkehrenden Pilzerkrankungen bietet sich die Gabe von Lilium tigriunum D6 Glob. an. Hierbei werden 3 Wochen lang 3 x tägliche 5 Glob. gelutscht, dann 1 Woche pausieren. Diesen Einnahmecyclus 2 – 3 x wiederholen.
Führt diese Sanierung nicht zum Ziel, kann Okoubaka D6 helfen. Okoubaka wird nach dem gleichen Einnahmeschema eingenommen.
Liegt eine akute Pilzerkrankung vor, kommen Allium sativum D2 (an 6 aufeinander folgenden Tagen abends 2 Tabl. einführen) zum Einsatz. Bei den geringsten Anzeichen einer beginnenden Pilzinfektion direkt 2 Tabl. Allium sativum D2 einführen. Majorana Vaginalgel stabilisiert die Schleimhäute, es sollte über einen Zeitraum von 2-3 Wochen nach der Pilzerkrankung angewendet werden.

Klimakterium
Die Wechseljahre sind ein natürlicher körperlicher Vorgang und kein krankhafter Prozess. Trotzdem können in dieser Zeit vielfältige Beschwerden auftreten. Hitzewallungen, Schweißausbrüche und Schlaflosigkeit sind die charakteristischen und häufigsten Beschwerden. Klimaktoplant Tabletten lindern diese Beschwerden. Zu Beginn werden 3 x 3 Tabletten, nach 2 Wochen 3 x 1 bis 2 Tabletten genommen. Die positive Wirkung setzt nach 10 bis 14 Tagen ein.

Häufig ist eine trockene Vaginalschleimhaut der Grund für Juckreiz im Vaginalbereich. Das Majoranagel von Weleda befeuchtet die Schleimhaut und lindert den Juckreiz. Im Klimakterium wird meist die Vaginalschleimhaut sehr trocken, daraufhin sollte das Vaginalgel 2 x täglich angewandt werden.

Stehen bei den Beschwerden plötzliche Schweißausbrüche und Hitzewallungen im Vordergrund, ist die Einnahme von Lachesis D12 angezeigt (2 x tägl. 1 Tabl.) Lachesis läßt sich auch ohne weiteres mit einer Hormonersatztherapie oder Klimaktoplant kombinieren.

Viele Frauen leiden in den Wechseljahren auch unter psychischen Beschwerden, wie Nervosität und Stimmungsschwankungen. Hier helfen Nervoheel Tabletten.
Wird ein Beruhigungsmittel gewünscht, welches auch die Schlafbereitschaft fördert, eignet sich hier Valerinaheel.

Osteoporose
Da gerade Frauen nach und während des Klimakteriums osteoporosegefährdet sind, sollte mit Calcium vorgebeugt werden. Dies kann man auch homöopathisch tun. Es werden 3 Wochen lang 2 x täglich 1 Tabl. Calcium phosphoricum D6 gelutscht. Dann 1 Woche pausieren. Diesen Einnahmecyclus wiederholen. So wird die Calciumaufnahme im Körper erhöht. Schmerzen, die durch eine Osteoporose verursacht werden, lassen sich mit Calcium fluoratum D12 und Stronitium carbonicum D12 Tabl. behandeln. Sie werden dabei im täglichen Wechsel eingenommen. Jeweils am Morgen eine Tablette im Mund zergehen lassen.

Venenerkrankungen
Aesculus Pentarkan D Tropfen bekämpfen Venenerkrankung und Hämorrhoiden, die durch Schwellungsneigung, Schweregefühl sowie durch krampf- und stichartige Schmerzen vor allem beim Sitzen und Stehen gekennzeichnet sind. Bei plötzlich sehr stark auftretenden Schmerzen oder bei Blaufärbung der Beine sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden. Werden lieber Globuli genommen, kann man Hamamelis D6 und Aesculus D6 im Wechsel nehmen (3 x täglich). Steht eine längere Bus- oder Flugreise an, Hamamelis Globuli schon 3 Tage vorher nehmen (3 x 5 Glob.).


Blasenentzündung
Viele Frauen leiden unter Blasenentzündungen, die meist mit häufigem und schmerzhaftem Wasserlassen einhergehen. Bei den allerersten Beschwerden werden
5 – 10 Tr. Sabal Pentarkan eingenommen. Bei abklingenden Beschwerden wird die Einnahme auf 3 x täglich reduziert. Viel Trinken ist hier besonders wichtig. Kommen diese Blasenentzündungen immer häufiger, sollte die Blase mit Solidago D3 Glob. saniert werden ( 3 x tägl. nach oben angegebenem Einnahmecyclus).


Inkontinenz
Bei Harninkontinenz bzw. unwillkürlichem Harnabgang und streßbedingtem Einnässen hilft die Gabe von Causticum Ptk. Tabl. Bei akuten Beschwerden stündlich 1 Tabl. bis zum Eintritt einer Besserung. In chron. Fällen 3 x täglich 1 Tabl. Allerdings muß durch eine urologische Untersuchung sichergestellt sein, daß es sich nicht um eine organische Veränderung an den Nieren oder den ableitenden Harnwegen handelt.

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